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Fotografieren mit Digitalkameras

Nikon D750, Sigma Makro f/2.8 105mm, 1/90s, f/5.6, ISO100

Fotografieren mit Digitalkameras Blattunterseite

Fotografieren mit Digitalkameras hat grosse Vorteile gegenüber dem analogen Fotografieren, auch wenn letzteres seinen besonderen Reiz hat. Ich zeige Ihnen die Möglichkeiten beim Fotografieren mit Digitalkameras auf und auf was Sie achten können, um gute Bilder zu erhalten.

Fotografieren mit Digitalkameras

Als ich noch mit der analogen Kamera unterwegs war, konnte ich mir nicht vorstellen, wie die Digitalfotografie das Fotografieren revolutionieren würden. Wenn der Dia-Film voll war – was meistens einige Wochen dauerte – war mir der Ausflug kaum mehr präsent. Ich musste mir die Kameradaten merken und notieren, wenn ich wissen wollte, warum ein Bild nicht gelungen war. Alles Geschichte. Beim Fotografieren mit Digitalkameras erhalten Sie immer alle Aufnahmedaten in einer Exif-Datei mitgeliefert, was vor allem bei der Suche nach Fehlern sehr wichtig ist. Die Daten geben aber auch Aufschluss darüber, welche Einstellungen ich bei einem gelungenen Bild verwendet habe.

Fotografieren mit Digitalkameras - Blattunterseite im Gegenlicht

Blattunterseite im Gegenlicht, Nikon D750, Sigma Makro f/2.8 105mm, 1/350s, f/4.8, ISO100





Sensor versus Negativ- oder Positivfilm – Fotografieren mit Digitalkameras

Die Auflösung der heutigen Bildsensoren haben die der Negativ-Filme schon lange erreicht. Vor allem sind heute bei schlechtem Licht deutlich bessere Aufnahmen möglich wie noch vor 30 Jahren. Vollformatsensoren kitzeln das letzte Licht aus der Nacht und liefern noch brauchbare Bildergebnisse.

Die besten Ergebnisse liefern die Bildsensoren in einem Bereich von ISO100 bis ISO200. Vor allem die winzigen Sensoren der Smartphone-Kamera führen bei schlechtem Licht schnell zu einem starken Bildrauschen und zum Verlust von Farbbrillanz und Schärfe.

Achten Sie darauf, bei Kameras mit kleinen Sensoren die Empfindlichkeit nicht zu hoch gehen zu lassen. Bei den teuren Vollformatsensoren wie beim Kameramodell Nikon D750 können Sie aber noch bei ISO6400 sehr gute Ergebnisse erzielen – und der Fortschritt der Technik geht weiter….

Kuh in der Abendsonne

Kuh in der Abendsonne, Nikon D5300, Tokina f/2.8 11-16mm, 19mm KB, 1/125s, f/11, ISO100

Foto sofort sichtbar

Der grösste Vorteil ist wohl, dass Sie das Bild gleich nach dem Knipsen sehen und – falls es nicht gelungen ist – korrigieren können. Viele Kameramodelle – und vor allem die Smartphones – ermöglichen Ihnen, die Bilder gleich am Gerät zu optimieren oder zu verfremden. Hübsch ist zum Beispiel bei einem Ausflug die Funktion, das Bild in einen virtuellen Kartenrahmen zu fügen und erst dann zu verschicken. Das gibt dem Bild einen besonderen Touch.

Smartphonebild mit Kartenrahmen

Smartphonebild mit Kartenrahmen, Samsung Galaxy S4

Wenn Sie sich mit dem Thema Bildgestaltung auseinandersetzen möchten, finden Sie auf digitipps.ch viele Themen:

» Den fotografischen Blick schulen

» Die 10 besten Fototipps





Fotografieren mit Digitalkameras – Smartphone

Die Kameras der Smartphones sind so gut, dass Sie bei optimalen Lichtverhältnissen sehr gute Bildqualitäten erreichen können. Zusätzlich gibt es viele Apps, die das Fotografieren mit dem Smartphone noch attraktiver machen. Mein Lieblingsapp ist RetroCamera (für Android, iPhone: Histamatic). Mit diesem Fotoapp  müssen Sie sich um überhaupt keine Einstellungen kümmern. Motiv aussuchen, Bildausschnitt festlegen – und Klick. Die Qualität der Bilder ist sehr gut, weil mehrere Aufnahmen zusammengerechnet werden. Ich habe damit schon in der Dämmerung in der Stadt sehr ansprechende Bilder schiessen können. Es braucht also gar nicht immer eine zusätzliche – und teure – Kameraausrüstung. Das Auge zählt! Der Blick für das gute Motiv.

Retro Engel in St. Galler Altstadt

Retro Engel in St. Galler Altstadt, RetroCamera-app, The little Orange Box

» Bessere Fotos mit dem Smartphone

» Welche Kamera kaufen?

» Welche Objektive brauche ich?

Fotos auf den Computer laden – der digitale Workflow

Beim Fotografieren mit Digitalkameras müssen Sie keine Filmdose einpacken und einschicken. Aber die Bilder auf einen Computer herunterladen möchten wohl die meisten Anwender. Mit der Zeit häufen sich da grosse Datenmengen an. Es lohnt sich, die Bilder zu sortieren, schlechte und misslungene zu löschen und die guten geordnet abzulegen. Zu diesem Thema haben wir den Artikel der digitale Workflow, welcher Ihnen zeigt, wie Sie diesen Arbeitsablauf planen und druchführen können.

Nun wünsche ich Ihnen viel Spass beim Fotografieren mit Digitalkameras!

» Fotokurs für Kinder

» Das Belichtungsdreieck – Grundlagen der Belichtung



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