Langzeitbelichtungen und Nachtaufnahmen sind spannende Techniken, die es Ihnen ermöglichen, die Welt auf eine besondere Art und Weise festzuhalten. Sie nutzen längere Belichtungszeiten, um Bewegungen wie fliessendes Wasser oder Lichtspuren von Autos darzustellen. In der Nachtfotografie fangen Sie die Magie der Dunkelheit mit langen Verschlusszeiten ein. Diese Techniken eröffnen Ihnen neue kreative Möglichkeiten und lassen Sie beeindruckende Bilder von Städten, Landschaften und anderen Motiven schaffen. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie beim Langzeitbelichtungen und Nachtaufnahmen die besten Ergebnisse erzielen.
Den DigiSpick – ein PDF zum Ausdrucken – finden Sie am Ende des Artikels.
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Langzeitbelichtungen & Nachtaufnahmen – die Ausrüstung
Es ist mittlerweile möglich, mit Smartphones Langzeitbelichtungen und Nachtaufnahmen zu erstellen. Da die Sensoren im Vergleich zu einer Vollformatkamera jedoch sehr klein sind, sollten Sie keine Wunder erwarten. Das Smartphone kompensiert diese Einschränkung grösstenteils durch integrierte Software. Die Fortschritte in der Technologie sind jedoch erstaunlich:

- Mit einer normalen Kompaktkamera können Sie Langzeitbelichtungen in der Nacht erstellen, wobei eine Verschlusszeit von etwa 30 Sekunden erforderlich ist. Spiegelreflexkameras und Systemkameras verfügen über die Bulb-Funktion, mit der Sie beliebig lange belichten können.
- Draht- oder Fernauslöser sind sehr praktisch, da sie individuelle Belichtungszeiten ermöglichen. In der Not können Sie auch den Selbstauslöser (auf 2 Sekunden eingestellt) verwenden.
- Nachtfotografien entfalten ihren besonderen Reiz, wenn Sie mit einem Weitwinkelobjektiv arbeiten. Die meisten beeindruckenden Nachtaufnahmen wurden mit einem solchen Objektiv gemacht. Es gibt jedoch auch Motive, die eine Normalbrennweite oder ein Teleobjektiv erfordern.
- Wenn Sie längere Belichtungen durchführen möchten, aber zu viel Licht vorhanden ist, helfen Neutraldichte- oder Graufilter (auch ND-Filter genannt). Diese Filter reduzieren das Licht unterschiedlich stark und ermöglichen somit Langzeitbelichtungen bei gutem Wetter (z. B. ND3-Filter = 10 Blendenstufen weniger Licht). Im folgenden Bild, das ich am frühen Morgen bei Tageslicht aufgenommen habe, habe ich einen solchen Filter verwendet:


Stativ – ein wichtiger Begleiter
- Wenn Sie lange Belichtungszeiten verwenden möchten, ist ein stabiles Stativ unerlässlich. Bei kleinen Kompaktkameras sind Gorillapods sehr praktisch.
- Achten Sie darauf, die Mittelsäule Ihres Stativs immer eingefahren zu lassen, da dies die Stabilität erhöht und Ihre schwere Spiegelreflex- oder Systemkamera ruhiger hält.
- Falls Sie Ihre Kamera ohne Stativ auf einer stabilen Unterlage platzieren möchten, kann ein Bohnensack als hilfreiches Hilfsmittel dienen.
- Setzen Sie die Gegenlichtblende auf Ihr Objektiv. Streulicht von der Seite kann bei Nacht- oder Langzeitbelichtungen problematisch sein.
- Grauverlaufsfilter können den hellen Himmel etwas abdunkeln, doch in der Digitalfotografie können Sie darauf verzichten. Zuhause am Computer können Sie Farb- und Helligkeitsverläufe mit einem Bildbearbeitungsprogramm flexibler hinzufügen. Verlaufsfilter in Lightroom
- Stellen Sie sicher, dass Sie einen voll aufgeladenen Akku sowie einen oder besser zwei Ersatzakkus mitnehmen, da lange Belichtungszeiten viel Strom benötigen. Bei Systemkameras mit optischem Sensor wird deutlich mehr Energie verbraucht als bei einer Spiegelreflexkamera.
- Vergessen Sie nicht, eine Okularabdeckung für Spiegelreflexkameras mitzunehmen, um Streulicht zu vermeiden.
- Zudem kann Kreppklebeband (Malerklebeband) nützlich sein, um den Fokusring zu fixieren und unabsichtliches Verstellen der manuell gewählten Fokusebene zu verhindern.


Nützliches Zubehör für Langzeitbelichtungen und Nachtaufnahmen
- Je nach Arbeitsort ist eine Leuchtweste wichtig, damit Sie von anderen Verkehrsteilnehmern frühzeitig gesehen werden. Sicherheit hat oberste Priorität.
- Eine Taschenlampe – noch besser ist eine Stirnlampe – ist sehr praktisch, wenn sich Ihr Standort abseits von Lichtquellen befindet. Bei Dunkelheit ist zudem Rotlicht (zum Beispiel durch ein rotes Mäppchen über die Stirnlampe) angenehmer, da sich das Auge nicht lange an die Dunkelheit gewöhnen muss.
- Eine Stoppuhr oder besser noch ein programmierbarer Drahtauslöser kann ebenfalls nützlich sein.
- Schwarzes Zeichnungspapier oder Karton ist hilfreich, um die Linse kurzfristig abzudecken, wenn störende Motive ins Bild kommen.
- Bei windigem Wetter sollten Sie Ihr Stativ zusätzlich beschweren. Hängen Sie beispielsweise Ihren Fotorucksack an die Mittelsäule, um die Stabilität zu erhöhen.
- Wenn Sie an einem See, Fluss oder in der Nähe eines Feuchtgebiets fotografieren, empfehle ich Ihnen, ein Mückenschutzmittel mitzunehmen.

Kameraeinstellungen Langzeitbelichtungen
- Für Einsteiger eignet sich das Motivprogramm „Nachtaufnahmen“. Dieses Programm passt die wichtigsten Einstellungen Ihrer Kamera automatisch an.
- Wenn Sie die Einstellungen selbst wählen möchten, verwenden Sie eine möglichst niedrige ISO-Einstellung (50, 100 oder 200). Dies gewährleistet knackig scharfe Fotos mit satten Farben.
- Fotografieren Sie im RAW-Format, um den Weissabgleich und viele weitere Anpassungen verlustfrei mit einem RAW-Konverter wie Lightroom vorzunehmen.
- Schalten Sie die Rauschunterdrückung der Kamera aus, da Sie mit einem Bildbearbeitungsprogramm bessere Ergebnisse erzielen können. Ausserdem benötigt die kameraeigene Rauschunterdrückung viel Strom und Zeit.
- Aktivieren Sie bei Spiegelreflexkameras die Spiegelvorauslösung. Dadurch klappt der Spiegel vor der Aufnahme hoch, und nach einer kurzen Pause, in der die leichten Erschütterungen der Kamera abklingen, wird das Bild aufgenommen. Das Aufklappen des Spiegels kann minimale Kameraerschütterungen verursachen, die zu Unschärfe führen könnten.

Weiter Kameraeinstellungen und Tipps
- Lösen Sie die Fotos mit einem Fern-, Kabel- oder Selbstauslöser (auf 2 Sekunden Verzögerung eingestellt) aus.
- Stellen Sie das Funktionswählrad auf „M“ (manuell). In dieser Einstellung müssen Sie die Kombination aus Blendenwert und Verschlusszeit selbst wählen. Experimentieren Sie, um den optimalen Wert zu finden.
- Wenn Sie in der blauen Stunde fotografieren, können Sie möglicherweise noch die Zeitautomatik „A/Av“ verwenden. Diese funktioniert in der Regel nur bis zu einer Verschlusszeit von 30 oder 60 Sekunden. Übersteigt die Verschlusszeit den längsten Wert Ihrer Kamera, stellen Sie auf „Bulb“ und lösen Sie die Kamera mit einem Drahtauslöser oder Funkfernauslöser (auch programmierbare Versionen sind erhältlich) aus.
- Blenden Sie um mindestens zwei Stufen ab. Viele Objektive erreichen ihre beste Bildqualität zwischen Blende f/8 und f/16, dem sogenannten Sweet Spot.
- Eine kleine Blendenöffnung (f/16 oder f/22) führt bei Lichtquellen zu sternenförmigen Lichtstrahlen. Beachten Sie jedoch, dass bei geschlossener Blende (höchster Blendenwert) die Beugungsunschärfe zunimmt.
- Stellen Sie unbedingt den Bildstabilisator aus. Diese Korrekturfunktion kann bei stabiler Kameraposition zu Fehlkorrekturen führen.

- Verwenden Sie unbedingt ein Stativ oder stellen Sie die Kamera auf eine stabile, ruhige Unterlage.
Praxistipps für Langzeitbelichtungen
- Wenn Sie den optimalen Aufnahmestandort noch nicht kennen, können Sie sich vorher zu Hause mit Google Street View eine geeignete Location suchen.
- Stellen Sie die Belichtungswarnung im Histogramm ein. Wenn Teile des Bildes aufleuchten, bedeutet das, dass diese Bereiche keine Bildinformationen mehr enthalten – sie sind entweder überbelichtet (ganz weiss, ausgefressen) oder unterbelichtet (ganz schwarz, abgesoffen). Vermeiden Sie solche Extremsituationen, die zu Clipping führen.
- Verändern Sie den Bildausschnitt und überprüfen Sie die Wirkung am Monitor. Manchmal kann bereits eine andere Position – zum Beispiel sehr tief über dem Boden – einen ungewöhnlichen und interessanten Effekt erzielen.
» Lichtquellen richtig einsetzen

Zusätzliche Praxistipps für Nachtaufnahmen
- Wählen Sie für Nachtaufnahmen einen Standort, der möglichst dunkel ist. Fokussieren Sie auf eine beleuchtete Stelle und schalten Sie anschließend den Autofokus aus. Öffnen Sie die Blende vollständig (Offenblende, kleiner Blendenwert, z.B. f/2.8).
- Überprüfen Sie im Live-View-Modus mit der Lupe (Vergrösserung), ob das Motiv tatsächlich scharf ist. Bei Lichtquellen drehen Sie so lange am Fokusring, bis die Lichtquelle möglichst klein und punktförmig erscheint. Dies funktioniert besonders gut bei Sternen.
- Fixieren Sie den Fokusring mit Kreppklebeband, um versehentliche Verschiebungen zu vermeiden.
- Stellen Sie die Blende anschliessend auf einen mittleren Wert ein; für Sterneffekte an Lichtquellen verwenden Sie den zweithöchsten Wert. Der höchste Wert, also die kleinste Blendenöffnung, kann oft zu einem deutlichen Schärfeverlust (Beugungsunschärfe) führen. Ein Beispiel wäre, die Blende von f/2.8 auf f/8 bis f/16 einzustellen.
- Machen Sie eine Probeaufnahme und überprüfen Sie die Schärfeebene.
- Wichtig: Die Einstellung auf unendlich garantiert nicht immer die korrekte Schärfe.
- Wenn Sie sowohl den Vorder- als auch den Hintergrund scharf abbilden möchten, fokussieren Sie auf die hyperfokale Distanz.
- Stellen Sie die Belichtungsmessung auf Matrixmessung ein, da diese am besten mit hohen Kontrasten zurechtkommt. Dennoch werden Sie nicht um Belichtungsreihen herumkommen. Machen Sie einige Testaufnahmen und überprüfen Sie die Belichtung im Histogramm Ihrer Kamera.
- Wenn Sie ein sehr hohen Kontrastumfang herrscht, sollten Sie HDR-Aufnahmen in Betracht ziehen.

Weitere Tipps für Langzeitbelichtungen
- Wenn bei Langzeitbelichtungen störende Lichtquellen ins Bild geraten (wie Autos), halten Sie einfach einen schwarzen Karton vor die Linse und entfernen ihn danach wieder.
- Achten Sie auf überstrahlende Lichtpunkte im Hintergrund, da diese die Bildkomposition stören können. Wenn nötig, ändern Sie den Aufnahmestandort, die Perspektive oder den Bildausschnitt.
- Nehmen Sie mehrere Bilder auf, wenn Fahrzeuge Lichtspuren ziehen. So können Sie später zu Hause am Computer die beste Lichtspur auswählen.
- Fotografieren Sie in der goldenen Stunde. Die warmen Lichttöne und langen Schatten verleihen Ihren Bildern mehr Tiefe und schaffen eine wunderbare Atmosphäre. Sternenspuren entstehen bei Belichtungen von 30 Sekunden bis zu 1 Minute.
- Experimentieren Sie bei der Gestaltung Ihrer Bilder mit dem goldenen Schnitt oder anderen Kompositionsmethoden, um interessante und ansprechende Aufnahmen zu erzielen.

Langzeitbelichtungen am Wasser
Langzeitbelichtungen funktionieren nicht nur in der Nacht gut. Bei Tag fangen Sie fliessendes Wasser mit einem sanften Schleier ein und betonen die Fliessrichtung des Gewässers. Ein belebter Platz lässt sich mit einem Graufilter und einer langen Belichtungszeit von vielen sich bewegenden Passanten “befreien”. Ich zeige Ihnen, mit welcher Technik und welchen Kameraeinstellungen das funktioniert.
An Fliessgewässern – wie hier an der Ava da Tuors in Bergün/GR – oder am See und Meer können Sie mit Langzeitbelichtungen Fliessspuren von Wasser sichtbar machen und folglich tolle Gestaltungseffekte erzielen. Am einfachsten geht das bei eher schwachen Lichtverhältnissen, da eine lange Verschlusszeit eine sehr kleine Blende (hoher Blendenwert) erfordert.

Ausrüstung für Langzeitbelichtungen am Tag
- Spiegelreflexkameras und Systemkameras bieten mit ihren zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten und dem umfangreichen Zubehör genau das, was Sie für eine Langzeitbelichtung benötigen.
- Auch mit einer Kompaktkamera sind solche Effekte möglich, jedoch müssen Sie sich bei den Einstellmöglichkeiten (z. B. Blendenwerte) je nach Modell mit einer deutlich kleineren Auswahl begnügen.
- Um verwackelte Langzeitbelichtungen am Wasser zu vermeiden, ist ein Stativ sowie ein Draht- oder Fernauslöser erforderlich, um scharfe Bilder zu garantieren. Wenn Sie keinen zur Verfügung haben, können Sie auch den Selbstauslöser (auf 2 Sekunden eingestellt) verwenden.
- Wenn Sie Ihre Kamera auf bestehenden Flächen abstellen möchten, eignet sich ein Bohnensack hervorragend.
- Sollte das Licht zu stark sein, können Sie mit einem Graufilter die Lichtmenge, die durch das Objektiv einfällt, reduzieren. Bei Kompaktkameras können Sie auch einfach einen Graufilter vor das Objektiv halten. Probieren Sie es einfach mal aus!
- Bei der Wahl des Objektivs oder der Brennweite kommt es auf Ihr Motiv an. Das Bild mit der Wurzel habe ich mit einer 85 mm (127 mm KB) – Brennweite fotografiert, die Bilder mit den Fliessspuren-Vergleichen mit einem Extrem-Weitwinkel 11-16 mm Zoom. Am liebsten arbeite ich mit einer Festbrennweite, weil die Bildqualität meist eine Spur besser ist.
- Nehmen Sie einen Polfilter mit. Er kann Spiegelungen des Wassers reduzieren oder eliminieren. Zudem schluckt ein Polfilter zusätzliches Licht. Beachten Sie das Vergleichsbild unten.
- Kleines Hand- oder Geschirrtuch zum Abtrocknen der Ausrüstung
- Linsentuch

» Polarisationsfilter verwenden
Kameraeinstellung für Langzeitbelichtungen mit Wasser
- Die Empfindlichkeit des Sensors stellen Sie bei gutem Licht auf den tiefsten Wert (meist ISO 50 oder ISO 100). Damit erreichen Sie die schönsten Farben und die beste Schärfe.
- Experimentieren Sie mit verschiedenen Verschlusszeiten. Bei einem langsam fliessenden Bach oder Fluss wird 1/2 s oder länger nötig sein, bei Wasserfällen reichen vielleicht 1/10 s für einen optimalen Wischeffekt. Je länger der Verschluss offen ist, desto weicher wird die Bewegung des Wassers auf das Bild gezeichnet.
- Auch die Brennweite hat einen grossen Einfluss: Mit einem Weitwinkelobjektiv von 24 mm braucht das Wasser zwei Sekunden, um den Ausschnitt von links nach rechts zu durchlaufen. Nehme ich eine längere Brennweite von 200 mm, ist der Ausschnitt bei gleichem Standort kleiner, das Wasser ist in einem Bruchteil einer Sekunde durch das Bild “gezogen”.
- Den richtigen Wert können Sie jedoch nur mit ein paar Probeaufnahmen ermitteln. Je länger der Verschluss der Kamera offen ist, desto kleiner muss demnach die Öffnung der Blende sein.
- Belichten Sie das Bild mehrere Sekunden lang, so wird das Wasser wolkig und sieht wie Watte aus.
- Möchten Sie gerne Fliessspuren sichtbar machen, belichten Sie einen Bruchteil einer Sekunde.
- Kontrollieren Sie nach jeder Aufnahme, ob der Effekt Ihren Wünschen entspricht.

Zu hell für Langzeitbelichtungen?
- Bei guten Lichtverhältnissen kann Ihr Objektiv mit der kleinsten Blende an Grenzen stossen. Da hilft nur noch ein Neutraldichtefilter, welcher vor das Objektiv geschraubt oder gehalten wird. Er schluckt je nach Dichte eine gewisse Menge an Licht. Sie können so auch am Tag bei perfektem Licht Wischeffekte erzielen.
- Stellen Sie auf dem Stativ den Bildstabilisator aus und die Spiegelvorauslösung (nur bei Spiegelreflexkameras) ein.
- Bewegungen des Wassers und Reflexionen können den Autofokus irritieren. Ich empfehle Ihnen deshalb, die Schärfe auf das wichtige Motiv von Hand (manuell) einzustellen. So sind Sie vor Überraschungen geschützt. Bei Kompaktkameras ist die manuelle Schärfeneinstellung nur bei teureren Modellen möglich. Vielleicht gelingen Ihnen trotzdem gute Bilder.

Berechnen der korrekten Verschlusszeit
Um die korrekte Belichtung mit einem Graufilter zu berechnen, müssen Sie keinen Rechner mitnehmen. Sie können stattdessen eine Tabelle herunterladen, die Ihnen dabei hilft. Messen Sie zunächst die Verschlusszeit Ihrer Kamera ohne Filter und suchen Sie dann den entsprechenden Wert in der Belichtungstabelle. Alternativ können Sie auch eine Smartphone-App wie „Photographer’s Companion“ oder – mein persönlicher Favorit – „PhotoPills“ verwenden.
Beispiel: 1/125s Verschlusszeit bei Blende f/11, ND4-Filter = 1/30s

» Graufilter Verschlusszeitentabelle downloaden

» Blenden- und Verschlusszeiten-Tabelle
Unterschiedliche Verschlusszeiten und Effekte
Die folgenden Bilder zeigen deutlich die Effekte, welche durch kürzere oder längere Belichtungszeiten entstehen. Probieren Sie aus!



Je länger Sie bei einer Langzeitaufnahme an einem See belichten, desto “samtiger” wird das Wasser. So ist es oft möglich, Wellenbewegungen fast zu eliminieren:

Dieser Artikel ist Teil des über 740 Seiten starken Digitipps eBook.
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DigiSpick – das praktische Handout
Das Handout DigiSpick mit den wichtigsten Tipps und Tricks zum Thema können Sie hier kostenlos downloaden und ausdrucken: » DigiSpick FLIESSSPUREN AM WASSER FOTOGRAFIEREN donwloaden
» lange Belichtungen (pixolum.com)
» Motivideen und Tipps für lange Belichtungszeiten
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