Negativ-Effekt in Lightroom – Sie wollen aus einem digitalen Farb- oder Schwarzweiss-Bild ein digitales NEGATIV erstellen? Das kann je nach Sujet tolle Effekte geben. Vor allem kontrastreiche Bilder kommen gut zur Geltung. Ich zeige Ihnen, wie Sie das in Lightroom mit der Gradationskurve ganz einfach einstellen und als Vorgabe (Preset) speichern können.
Möchten Sie mit GIMP den Negativ-Effekt ausprobieren?
Negativ-Effekt in Lightroom
Öffnen Sie das gewünschte Bild in Lightroom im ENTWICKELN-MODUS.
Gehen Sie auf der rechten Seite zu GRADATIONSKURVE und klicken Sie – falls die Gradationskurve nicht sichtbar ist – auf den kleinen grauen Pfeil rechts (1).
Klicken Sie auf das zweite Symbol von links, die PUNKTEKURVE (2).
Ziehen Sie nun zuerst den Punkt (3) von der unteren in die obere linke Ecke, danach den Punkt (4) in die untere rechte Ecke.
Schon wird Ihr Bild als “NEGATIV” angezeigt.

» Gradationskurve für brillantere Bilder
Negativ-Effekt in Lightroom – Preset speichern
Nun speichern wir die eingestellte Gradationskurve mit dem Negativ-Effekt als Preset (Vorgabe) in Lightroom. So können Sie schnell ein bestehendes Bild mit dem Negativ-Effekt umwandeln.
Gehen Sie im ENTWICKELN-MODUS links zu VORGABEN (1) und klicken Sie auf das PLUS-SYMBOL (2).
Wählen Sie VORGABE ERSTELLEN… (3) aus.
Geben Sie der Vorgabe zuerst einen aussagekräftigen Titel wie “NEGATIV-EFFEKT” (1) und wählen Sie danach bei GRUPPE “BENUTZERVORGABEN”. Sie können unten alle Häkchen ausser GRADATIONSKURVE (3) herausnehmen, dann wird nur der Negativ-Effekt auf ein anderes Bild angewandt und nicht etwa andere, bereits vorher vorgenommen Einstellungen oder Beschneidungen. Klicken Sie, wenn Sie fertig sind, unten auf ERSTELLEN (4).

Wenn Sie im ENTWICKELN-MODUS nun ein anderes Bild aufrufen, können Sie links unter den VORGABEN über den Eintrag “Negativ-Effekt” fahren und Sie sehen danach das Vorschaubild mit dem Negativ-Effekt.
Möchten Sie diesen auf ein Sujet anwenden, könnten Sie mit der Tastenkombination CTRL (STRG) + T zuerst eine Kopie Ihres Bildes ziehen und danach den Negativ-Effekt auf diese Kopie legen. Diese virtuelle Kopie enthält lediglich die “neuen” Einstellungen. Das spart enorm Speicherplatz. Die Bilder können Sie, wenn Sie wollen, stapeln.
Als Alternative zum Preset können Sie auch die Gradationskurve speichern. Klicken Sie zuerst auf EIGENE (1) und wählen Sie danach SPEICHERN (2) aus.
Vergeben Sie einen aussagekräftigen Namen (1) und speichern Sie.
Ab sofort ist die Gradationskurve NEGATIV-EFFEKT direkt verfügbar:
Beispielbilder mit dem Negativ-Effekt in Lightroom
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