Fotolexikon

Offenblende

Regentropfen auf Plastikdach

Als Offenblende bezeichnet man die grösstmögliche Blendenöffnung eines Objektivs. Diese wird auch als Lichtstärke eines Objektivs bezeichnet.

Slkulpturen mit Offenblende fotografiert
Bronzestatuen auf dem Wochenmarkt, Nikon D5300, Sigma f/2.8 70-200mm, 225mm KB, 1/350s, f/2.8, ISO400

Bei einem 50-mm-Objektiv ist f/1.4 oder f/1.8 eine grosse Lichtstärke, bei einem 70-200-mm-Zoom f/2.8.

Eine grosse Blendenöffnung hat den Vorteil, dass man bei deutlich weniger Licht noch mit kurzen Verschlusszeiten oder niedrigen ISO-Werten fotografieren kann.

Bei Offenblende entstehen je nach Objektiv schöne Unschärfekreise im unscharfen Bereich des Bildes – das Bokeh.

Beim Beispielbild oben mit den beiden Bronzestatuen auf dem Wochenmarkt von Locarno TI hilft die grösste  Blendenöffnung nebst der Brennweite, die Statuen vor dem Hintergrund zu isolieren. Dazu finden Sie im Beitrag Motive optimal isolieren noch mehr Infos.

Da bei allen Objektiven die Abbildungsleistung gegen den Rand, bzw. die Ecken hin abbnehmen, sollten Sie flächige Motive mit einer mittleren Blende – dem Sweet Spot – aufnehmen.

» Lichtstärke von Objektiven

» Die Schärfentiefe





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