Belichtungsmessmethoden – Damit ein Foto korrekt belichtet wird, arbeiten in den Kameras Sensoren, um die Belichtung zu messen und eine Software, welche häufige auftretende Situationen zu erkennen versucht. Ziel: möglichst korrekt zu belichten.
Belichtungsmessmethoden
Die korrekte Belichtung eines Bildes ist das A & O. Bei schwierigem Licht kann die Kamera die Belichtung nicht mehr korrekt ermitteln. Das kann den Fotografen irritieren. Damit Sie für anspruchsvolle Motive gerüstet sind, zeige ich Ihnen verschiedene Möglichkeiten der Belichtungsmessung und den passenden technischen Hintergrund auf.
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Arbeit des Belichtungsmessers
Die Belichtungsmessung Ihrer Kamera ist auf ein mittleres Grau abgestimmt. Weicht nun ein grosser Teil des Bildes von diesem mittleren Grau ab, kann es folglich zu fehlerhaften Belichtungen, bzw. zu falschen Berechnungen kommen. Beispiel: Strand und Schnee reflektieren sehr viel Licht und irritieren den Belichtungsmesser. Mit Motivprogrammen können Sie an Ihrer Kamera schwierige Lichtverhältnisse gut meistern. Diese Programme wählen eine der passenden Belichtungsmessmethoden aus.
Sie können das selbst testen: Fotografieren Sie mit der Automatik und Matrix Messung ein weisse, graues und schwarzes Papier. Alle drei werden mit einem mittleren Grau herauskommen. In der unteren Zeile der Grafik ist das schwarze Blatt mit -3.0 EV und das weisse rechts aussen mit +3.0 korrigiert.

Matrix Belichtungsmessung – Belichtungsmessmethoden

Mittenbetonte Belichtungsmessung – Belichtungsmessmethoden

Spot-Messung – Belichtungsmessmethoden

Hier eine typische Situation, in welcher Sie mit der Spotmessung die besten Resultate erzielen werden: Blume vor einem sehr dunklen Hintergrund.
Nikon D7000, Nikkor Micro f/3.5 85 mm, 127 mm KB, 1/400s, f/13, ISO 800
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Praxistipp:
Wenn Sie im RAW-Format (Roh-Format, digitales Negativ) fotografieren, können Sie Belichtungskorrekturen von bis zu zwei Schritten mit einem RAW-Konverter verlustfrei am PC ausführen. Achten Sie trotzdem auf möglichst exakte Belichtung und wählen Sie aus den Belichtungsmessmethoden die passende aus.
Mit der Zeit sammeln Sie viel Erfahrung beim Fotografieren und können aus Ihren Fehlern lernen. Sie erkennen schwieriges Licht und wissen, wie Sie manuell eingreifen können. Je nach Farben wie Schwarz und Weiss wissen Sie, dass Sie folglich die Belichtung anpassen müssen. Und das alles zeichnet eine erfahrene Fotografin oder einen erfahrenen Fotografen aus. Haben Sie Mut, Fehler zu begehen und aus diesen zu lernen. Mit den Metadaten aus den Bildern können Sie immer nachschauen, welche Einstellungen erfolgten.
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