Fotolexikon

Naheinstellgrenze bei Objektiven

Naheinstellgrenze bei Objektiven, Nikon D750, Sigma Makro f/2.8 105 mm, 1/750s, f/6.7, ISO 100

Naheinstellgrenze bei Objektiven

Die Naheinstellgrenze bei Objektiven bezeichnet die kürzeste Distanz, welche zwischen der Film- oder Sensorebene und Motiv möglich ist, um ein Motiv scharf abbilden zu können.

Teleobjektive weisen eine sehr grosse Naheinstellgrenze auf. Das Sigma f/2.8 70-200 mm hat eine Naheinstellgrenze von ca. 1.4 m, das grössere Zoom 150-600 mm sogar 2.8 Meter. Das Weitwinkelzoom für Vollformatsensoren Tamron f/2.8 15-30 mm lässt Sie bis zu 28 cm ans Motiv herankommen. Wie schon erwähnt bezieht sich diese Distanz nicht ab Linse bis zum Motiv – sondern ab Sensorebene.

Bei Verwendung der kürzesten Distanz, auf die Sie noch scharf stellen können, erreichen Sie mit einem Makroobjektiv den Abbildungsmassstab von 1:1. Das bedeutet, dass Sie ein Motiv in der Grösse des verwendeten Bildsensors formatfüllend ablichten können. Das tönt jetzt nicht gerade nach einer Vergrösserung. Wenn Sie aber bedenken, dass Sie dieses Motiv formatfüllend auf einem A3-Poster oder Ihrem Bildschirm haben können, dann ist das doch ein überraschendes Grössenverhältnis.







Naheinstellgrenze bei Objektiven und entsprechender Abbildungsmassstab

Brennweitenbereich Objektivbezeichnung maximaler
Abbildungsmassstab
Naheinstellgrenze
15-30 mm Tamron f/2.8 1:5 28 cm
18-105 mm Nikkor f/3.5-5.6 1:5 42 cm
 70-200 mm Sigma f/2.8 1:3.6 1.4 m
55-300 mm Nikkor f/4.5-5.6 1:3.6 1.4 m
 85 mm Nikkor Micro f/3.5 1:1 28.6 cm
105 mm Sigma Makro f/2.8 1:1 31.2 cm
50 mm Nikkor f/1.8 1:6.7 45 cm
150-600 mm Sigma f/5-6.3 1:4.9 2.8 m
Naheinstellgrenze bei Objektiven - Herbstblatt
Naheinstellgrenze bei Objektiven – Herbstblatt, Nikon D750, Sigma Makro f/2.8 105 mm, 1/500s, f/3.3, ISO 200

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Seitencode: DT425, Naheinstellbereich