Normalobjektive entsprechen in der Regel 50 mm Brennweite, was einem Bildwinkel von ca. 46 Grad gleichkommt. Unser Auge empfindet dies als natürlichen Bildwinkel, weshalb man von Normalobjektiven spricht.
Normalobjektive – meist günstig und gut

Die Normalobjektive, bzw. Normalbrennweiten sind einfach zu konstruieren und deshalb im Gegensatz zu Weitwinkel- oder Teleobjektiven preiswerter. Zudem weisen sie oft eine besonders vorteilhafte Lichtstärke von f/1.8 oder besser auf.
Ein solches Objektiv weist meist sehr gute Abbildungseigenschaften auf, da die Optik nur auf eine fixe Brennweite optimiert werden muss. Das abgebildete Objektiv für FX-Sensoren (Kleinbildformat) weist eine Brennweite von 50 mm (bei Halbformatsensoren KB 75mm, bedingt durch den Crop-Faktor) auf.
Objektive mit nur einer Brennweite nennt man Festbrennweite.
Objektive einer grösseren Brennweite nennt man Teleobjektive, solche mit geringerer Brennweite Weitwinkelobjektive.
Ein Objektiv von 50mm Brennweite eignet sich wegen dem “natürlichen” Blickwinkel ideal für natürliche Proportionen (wenig Verzerrung) bei Portraits oder Stilleben, aber auch in der Landschaftsfotografie führen Normal-Brennweiten zu harmonischen Bildern.

Das könnte Sie auch interessieren:
» Wie setze ich die Blendenautomatik S/Tv ein?
» Alte Bilder und Fotos einscannen
Seitencode: dt358