Lightroom

Objektivverzeichnungen korrigieren

Sonnenblume im Februar, Nikon D750, Nikkor f/1.8 50mm, 1/350s, f/1.8, ISO100

Sonnenblume im Februar - Workshop Blende

Objektivverzeichnungen korrigieren mit Lightroom – Diese entstehen bei allen Objektiven in unterschiedlicher Ausprägung. Je nach Bauart oder Objektivqualität sind Verzeichnungen mehr oder weniger sichtbar. Programme wie Lightroom, aber auch viele andere, korrigieren die Objektivverzeichnungen auf Wunsch automatisch. Besonders gut funktioniert das mit den RAW-Dateien.

Objektivverzeichnungen korrigieren mit Lightroom

Je nach Brennweite neigen Objektive zu mehr oder weniger Abbildungsfehlern. Lange Brennweiten aus dem Telebereich führen zu kissenförmigen Verzeichnungen, Weitwinkelobjektive zu tonnenförmigen. Zoom-Objektive neigen wegen den unterschiedlichen Brennweitenbereichen zu stärkeren Objektivverzeichnungen. Festbrennweiten weisen dagegen geringere Abbildungsfehler auf.

Um die Objektivverzeichnungen zu korrigieren, können Sie in einem RAW-Konverter wie Lightroom selber Hand anlegen.

Viel einfacher geht das aber mit den automatischen Objektivkorrekturen, welche automatisch aus einer immer wieder aktualisierten Objektivdatenbank geholt werden.





Automatische Profilkorrektur aktivieren

  • Öffnen Sie Lightroom.
  • Wechseln Sie zum Entwickeln-Modus.
  • Im Bedienfeld rechts scrollen Sie nach unten zu Objektivkorrekturen. Falls die rechten Bedienfelder nicht sichtbar sind, klicken Sie auf den Pfeil in der Mitte des rechten Randes oder verwenden Sie die Taste F8.

Objektivverzeichnungen korrigieren

  • Im Register Profil kreuzen Sie Profilkorrekturen aktivieren an. Meist erkennt Lightroom das verwendete Objektiv dank den Meta-Dateien selber und sucht die betreffende Objektivkorrektur aus. Im Beispiel ein Objektiv von Nikon, das Nikkor 50mm f/1.8-Objektiv.
  • Sollte Lightroom nicht fündig werden, wechseln Sie zur Registerkarte Profil und wählen mit den Auswahlfeldern Marke, Modell und Profil aus.
  • Sollten Sie eine spiegellosen Kamera verwenden, welche in der Auswahl nicht auftaucht, könnte es sein, dass die Korrektur automatisch programmintern schon vorgenommen wurde.
  • Mit dem kleinen Schalter links oben neben Objektivkorrekturen können Sie zwischen den Änderungen hin- und herwechseln und die Unterschiede vergleichen.

Objektivkorrekturen ein- und ausschalten

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Objektivverzeichnungen korrigieren – Standard speichern

Sie können Lightroom anweisen, automatisch das zutreffende Objektivprofil zu laden, sobald Sie ein Foto aktivieren, welches die gleichen Metadaten mitbringt.

  • Gehen Sie dazu in das Register Profil.
  • Gleich unter Profilkorrekturen aktivieren finden Sie ein Auswahlfeld Einrichten.
  • Wählen Sie dort Neue Standardeinstellungen für Objektivprofil speichern.

Standardeinstellungen aktivieren

Verzeichnungen von Objektiven
Verzeichnungen von Objektiven, Nikon D5300, Nikkor f/4.5-5.6 55-300mm, 1/350s, f/8, ISO125

manuell Objektivverzeichnungen korrigieren

In Lightroom können Sie die erfolgten Objektivkorrekturen zusätzlich abändern oder selber die Objektivverzeichnungen korrigieren.

  • Wechseln Sie zum Bedienfeld Objektivkorrekturen und wählen Sie das Register Profil aus.
  • Unter den drei Einstellmöglichkeiten Objektivprofil finden Sie den Unterbereich Stärke.
  • Dort gibt es zwei Regler: Verzerrung und Vignettierung.
  • Verschieben Sie die beiden Regler, bis Sie mit dem Ergebnis zufrieden sind.
  • Verzerrung korrigiert Abbildungsfehler, Vignettierung auftretende Abschattungen an den Ecken und Rändern.
  • Die Vignettierung können Sie auch bewusst verstärken, um ein altes Foto zu imitieren oder auf ein zentrales Motiv lenken zu können.

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