Eine korrekte Belichtung ist für Ihre Bilder wichtig. Einen Teil kann Ihnen die Kameraelektronik mit ihren ausgeklügelten Belichtungsmesssystem abnehmen. Trotzdem müssen Sie wissen, welche Messmethoden für welche Motiv geeignet sind, um rechtzeitig in die Belichtung eingreifen zu können. In dieser Artikelreihe geht es um die unterschiedlichen Belichtungsmessmethoden Spotmessung, mittenbetonte Messung und Matrixmessung.
Wie funktioniert die mittenbetonte Messung?

Die mittenbetonte Integralmessung gibt es schon recht lange. Sie legt das grösste Gewicht auf den mittleren Bildbereich, in dem die meisten Hauptmotive liegen. Der umliegende Bildbereich wird auch gemessen, hat jedoch nur einen geringen Einfluss auf den Messwert.
Bei gut ausgestatteten Kameras besteht die Möglichkeit, die Grösse des Messbereichs individuell anzupassen. Bei meiner Nikon D750 kann ich zwischen 8, 12, 15 oder 20 mm Durchmesser wählen.
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Die mittenbetonte Messung verwenden Sie bei…
- Landschaftsaufnahmen
- Architekturaufnahmen
- Motiven mit geringen Kontrastunterschieden
- Gruppenaufnahmen
- Portraits
- Hauptmotiven, die in der Mitte des Bildes liegen
Beispiele für mittenbetonte Integralmessung:



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Seitencode: dt388, mittenbetonte Integralmessung