Wie funktioniert die Spotmessung? Eine korrekte Belichtung ist für jedes Fotomotiv unerlässlich. Die Kameraelektronik kann Ihnen dabei entscheidend helfen. Aber auch sie kann nicht immer die korrekte Belichtung ermitteln. In dieser Artikelreihe geht es um die unterschiedlichen Belichtungsmessmethoden Spotmessung, mittenbetonte Messung und Matrixmessung.
Wie funktioniert die Spotmessung?

Bei der Spotmessung können Sie den Messpunkt (identisch mit dem Fokusmessfeld) auf ein kleines Element Ihres Motivs richten und erhalten den korrekten Lichtwert für genau diesen Bereich errechnet. Alle Bildteile ausserhalb des Spotmessfeldes werden nicht berücksichtigt. Die Grösse des Spotmessfeldes misst in der Regel etwa 3 bis 4 mm Durchmesser, was 1.5% bis 2% des Bildes entspricht. “Spot” kommt vom Englischen und bedeutet “Punkt” = Punktmessung.
Die Spotmessung verwenden Sie…
- wenn Sie die Belichtung auf einen ganz bestimmten Bereich eines Bildes abstimmen wollen
- Gesicht bei einem Portrait
- Mond fotografieren
- Abstimmung der Belichtung auf Schattenpartien
- Ermittlung des Dynamikumfangs eines Motivs – Lichtwerte
Sie ist das exakteste Messwerkzeug, welches Sie an Bord haben. Verwenden Sie die Spotmessung immer, wenn die Lichtsituation sehr schwierig ist oder Sie ein bestimmtes Element des Bildes unbedingt korrekt belichtet haben müssen.
Die Spotmessung ist einerseits sehr genau, benötig aber andererseits sehr viel Erfahrung. Wählen Sie einen ungünstigen Bereich für die Messung aus, kann das zu einer kompletten Fehlbelichtung führen. Deshalb sind die beiden anderen Messmethoden (mittenbetonte Messung und Matrixmessung) meist die bessere Wahl.
Beispiele für Spotmessung:




Andere Belichtungsmessmethoden:
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