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Digitale Dunkelkammer

Strandgut am Bodenseeufer, Nikon D7000, Nikkor f/1.8 50mm, 75mm KB, 30s, f/9.5, ISO100, ND10-Filter, Stativ, Spiegelvorauslösung

Strandgut am Bodenseeufer - digitale Dunkelkammer

Die digitale Dunkelkammer ist digitale Gestenstück zum Entwicklungslabor in der Zeit der analogen Fotografie. Sie entwickeln dort Ihre Bilder, retouchieren, korrieren, verstärken den Kontrast usw. Ich zeige Ihnen, was in der digitalen Dunkelkammer von Adobe Photoshop Lightroom alles steckt.

Graufilter - Langzeitbelichtungen- Filter reinigen

Bootssteg in Arbon, Nikon D7000, Nikkor f/1.8 50mm, 75mm KB, 30s, f/13, ISO100, ND10-Filter, Stativ, Spiegelvorauslösung

Lightroom – die digitale Dunkelkammer

Wenn Sie schon immer einmal Lust hatten, Ihre Diapositive oder Negative selber zu entwickeln, werden Sie mit Adobe Photoshop Lightroom auf Ihre Kosten kommen. Nebst dem Archivieren und Verschlagworten Ihren Bilder könne Sie diese mit einem voll integrierten Raw-Konverter beschneiden, entwickeln, retouchieren und verändern. Das Tolle an der ganzen Sache ist, dass Sie damit das Originalbild nie antasten. Alle Veränderungen werden in einer speziellen Datei gespeichert, wirken sich aber auch auf das Vorschaubild aus.

Wenn Sie zudem noch im RAW-Format fotografieren, holen Sie das Beste aus Ihren wertvollen Bilder heraus.

RAW-Konverter – die digitale Dunkelkammer

Wenn Sie in der digitalen Dunkelkammer ihre ersten Bilder bearbeiten und entwickeln möchten, reicht der Kamera eigens mitgelieferte Raw-Konverter oder der in Photoshop-Elements integrierte. Wenn Sie aber mit Retuschieren und Korrigieren aus dem Vollen schöpfen möchten, empfehle ich Ihnen Photoshop Lightroom. Sie können dort Fotos importieren, in andere Dateiformate speichern und vor allem mit einem mächtigen Bildbearbeitungs-Tool überarbeiten. Lightroom ist eine optimale Wahl für das Ordnen, Sortieren und Verschlagworten Ihrer Bilder, hat weniger Funktionen als das grosse Photohop – ist dafür aber auch relativ günstig zu haben.

Bibliothek von Lightroom - digitale Dunkelkammer

Bibliothek von Lightroom – digitale Dunkelkammer

  • Lightroom ist in erster Linie ein Leuchtpult mit einer Bibliothek. Sie können die Bilder sichten und mit Schlagwörtern versehen. Lightroom weist eine umfangreiche Sortierfunktion nach vergebenen Sternen, nach Kameramodell, Objektiven, Brennweiten, etc. auf. Das tolle an Lightroom ist aber, dass Sie direkt aus der Bibliothek heraus Ihre Bilder mit dem integrierten RAW-Konverter überarbeiten und optimieren können.

Das digitale Negativ – RAW-Format

Wenn Sie mit dem verlustfreien RAW-Format fotografieren, enthält die gespeicherte Datei in Wirklichkeit noch kein Bild, sondern nur die Informationen zu den einzelnen Pixeln. Das Bild entwickeln Sie erst mit dem RAW-Konverter oder dem in Adobe Lightroom integrierten Entwickler. Zu Ihrer Kamera erhalten Sie aber auch einen speziellen Konverter. Damit sind Sie von Anfang an unabhängig.

Hier ein Bild, welches ich in Lightroom importiert aber noch nicht bearbeitet habe: Das rohe RAW-Format also.

Strandgut am Bodenseeufer - digitale Dunkelkammer

Strandgut am Bodenseeufer – digitale Dunkelkammer, unverarbeitetes RAW-Format-Bild

Dann habe ich das Bild mit folgenden Entwicklungseinstellungen optimiert:

  • Belichtung +0.66
  • Lichter -7
  • Tiefen +50
  • Klarheit +21
  • Sättigung +32
  • Luminanz grün -74
Strandgut am Bodenseeufer - digitale Dunkelkammer

Strandgut am Bodenseeufer, Nikon D7000, Nikkor f/1.8 50mm, 75mm KB, 30s, f/9.5, ISO100, ND10-Filter, Stativ, Spiegelvorauslösung

Adobe bietet seit 2004 ein offenes Rohbilddateiformat – DNG, Digitales Negative – an. Ziel, die RAW-Formate zu vereinheitlichen und archivfähig zu machen.

» RAW-Fotos in DNG-Format konvertieren?

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