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Das erste Smartphone – Mediennutzung beeinflusst Kinder

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Das erste Smartphone: Wie Mediennutzung Kinder beeinflusst.

Aus dem Alltag sind Smartphones bei jungen Menschen und Erwachsenen nicht mehr wegzudenken. Auf der Strasse sieht man praktisch keine Passanten, die nicht mit ihrem Mobiltelefon hantieren. Klar, dass dieses Verhalten von den kleinsten Teilnehmern der Gesellschaft übernommen wird.

Immer früher wünschen sich Kleinkinder ein eigenes Smartphone. Der Umgang mit den Geräten ist längst durch die Nutzung der elterlichen Geräte erprobt. Ab wann jedoch ist ein Smartphone für ein Kleinkind sinnvoll? Worauf Eltern achten sollten und welche Auswirkungen die Nutzung hat, offenbart dieser Ratgeber.

Zu früh schädigt – das erste Smartphone

Vom ersten Atemzug an lernen Kinder selbstständig. Neben dem körperlichen Reifeprozess und der Zunahme von eigenen Fähigkeiten wird die Entwicklung eines Kindes durch äussere Faktoren beeinflusst. Wie es aufwächst, welchen Umgang Erwachsene mit ihm pflegen und womit es seine Zeit verbringt. All das beeinflusst massgeblich die Entwicklung. Früh offenbaren sich für Erzieher die unterschiedlichen Lerntypen im Kindergarten. Erziehungsfehler und Defizite in frühen Kinderjahren können sich auf das restliche Leben eines Kindes auswirken.

Zu einem dieser Fehler gehört es, ein Kind zu früh mit einem Smartphone auszustatten. Kanadische Forscher haben die Auswirkung von zu viel Zeit am Mobiltelefon auf die geistige Entwicklung untersucht. Je früher und länger Kinder chatten und mit dem Telefon Fotos machen, umso stärker leidet die geistige Entwicklung darunter. Die Schule wird vernachlässigt und Aktivitäten, die das Gehirn trainieren, ebenfalls. Mit einem eigenen Smartphone ausgestattete Kinder bewegen sich weniger und treiben kaum Sport, das hat Auswirkungen auf die körperliche Entwicklung.

Handysperren in Asien – das erste Smartphone

Die Digitalisierung der Gesellschaft führt zu einem ausufernden Konsum von Smartphone, Tablets oder Laptops. Für Erwachsene ist das dauerhaft schädlich, für Kinder extrem schlecht für ihre Entwicklung. In der Schweiz nutzen Kinder immer früher ein Smartphone. Erhöht hat sich in den letzten Jahren auch kontinuierlich die Nutzungszeit. Die Regierungen anderer Länder steuern bereits mit Gesetzen dagegen. Sie begrenzen die tägliche Nutzungszeit oder den Umfang der Nutzung. In Taiwan sind Eltern bereits seit 2015 per Gesetz dazu verpflichtet, die tägliche Nutzungszeit von digitalen Geräten ihrer Kinder zu kontrollieren und einzuschränken. Verbringt der Nachwuchs zu viel Zeit vor dem Smartphone, droht eine Strafzahlung. In Südkorea sind die Gesetze sogar noch strenger.

Die Hersteller von Smartphone haben darauf reagiert und einen Kindermodus für Handys entwickelt. Bei Samsung liefert der Modus leicht verständliche und kindgerechte Inhalte. Bestimmte Bereiche im Gerät lassen sich via PIN sperren, die tägliche Nutzungszeit kann zeitlich begrenzt werden. Mit einem Kindermodus ausgestattete Smartphone sind förderlich für die Entwicklung von Kindern, da sie den unbegrenzten Medienkonsum verhindern.

Kein Handy in der Primarschule

Es gibt keine harte Altersgrenze, ab der ein eigenes Smartphone für Kinder ideal ist. Experten raten jedoch dazu, dem Nachwuchs erst ab einem Alter von 10 bis 12 Jahren ein altersgerechtes Smartphone für Kinder auszuhändigen. Erst nach Abschluss der Primarschule ist die geistige Entwicklung eines Kindes so weit vorangeschritten, das der starke Medienkonsum keine allzu gravierenden Folgen mehr hat. Deshalb gegen Eltern oft erst ab der Oberstufe ihren Kindern ein eigenes Smartphone.

Für jüngere Kinder und vorsichtige Eltern ist ein Handy für den Notfall nicht schlecht. Auf diesem Wege sind die Kinder jederzeit erreichbar und können sich auch selbst bemerkbar machen. In jedem Fall sollte ein Kind erst dann ein eigenes Smartphone erhalten, wenn es über die Gefahren des Internets aufgeklärt ist. Der Jugendschutz im Internet ist ein wichtiges Thema, es lauern viele Gefahren für heranwachsende Menschen.

Mediennutzung in der SChule

Klare Regeln für einen sicheren Umgang – das erste Smartphone

Der Stolz kennt keine Grenzen bei einem Kind mit einem Smartphone, das es sein Eigen nennen kann. Gleich zu Beginn sollten Eltern die Nutzung des Gerätes klar festlegen. Die tägliche Nutzungsdauer sollte zeitlich begrenzt werden. Nicht mehr als zwei Stunden am Tag sollte das Handy im Einsatz sein. Klar geregelt sein muss die Tatsache, dass andere Aktivitäten wie Hausaufgaben, Lernen oder Sport Vorrang haben. Zudem sollten handyfreie Zeiten am Tag definiert werden. Beim gemeinsamen Abendessen oder ab einer bestimmten Uhrzeit ist das Mobiltelefon tabu.

Die Nutzung selbst sollten Eltern regelmässig kontrollieren. Das gilt für installierte Apps auf dem Smartphone. Nicht kindgerechte Apps für das Telefon sind umgehend zu deinstallieren. Für die Nutzung mancher Anwendungen können hohe Kosten entstehen. Eltern sollten zudem den Speicher regelmässig kontrollieren und auch wissen, wie man gelöschte Bilder wiederherstellen kann. Gelöschte Inhalte geben Rückschluss auf das Nutzungsverhalten des Kindes.

das erste Smartphone Taschengeld Nutzungsdauer

Ein Smartphone kostet

Flatrates für Kinder sind beliebt, aber auch sie kosten Geld. Die Eltern sind meist rechtlich haftbar für die Handyverträge, da die Kinder selbst noch nicht geschäftsfähig sind. Sie sind es auch, die alle Kosten für den Vertrag zu tragen haben. Verantwortung für Geld übernehmen müssen Kinder jedoch auch lernen. Sinnvoll ist es daher, sie finanziell an den Kosten für die Flatrate zu beteiligen. Ganz gleich, ob es sich dabei um einen Handyvertrag oder eine Prepaid-Flatrate mit monatlicher Kündigungsfrist handelt.

Sowohl bei der Anschaffung des Gerätes wie auch bei der Nutzung sollten sich Kinder finanziell mit ihrem Taschengeld beteiligen. Das trägt nicht nur dazu bei, den Umgang mit Geld zu fördern. Wer etwas selbst bezahlt, geht auch verantwortungsvoller damit um und weiss, es behutsam einzusetzen.

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