Speicherkarten gehören zur Grundausstattung jeder Digitalkamera. Doch welche Speichergrösse ist sinnvoll? Wie viele Fotos passen auf 128 GB? Und was bedeuten Bezeichnungen wie SDXC, UHS-I, UHS-II, V30 oder V90?

Neben der Speicherkapazität spielt auch die Geschwindigkeit einer Speicherkarte eine wichtige Rolle. Das gilt besonders, wenn Sie im RAW-Format fotografieren, schnelle Bildserien aufnehmen oder Videos in hoher Auflösung speichern.

Kurz erklärt: Auf eine Speicherkarte mit 128 GB passen je nach Kamera, Auflösung und Dateiformat ungefähr 1’400 bis über 12’000 Fotos. Bei einer 24-Megapixel-Kamera sind beispielsweise rund 8’500 bis 12’800 JPEG-Fotos oder 3’650 bis 5’100 RAW-Fotos möglich. Entscheidend ist vor allem die tatsächliche Dateigrösse.

Wie viele Fotos passen auf 128 GB?

Die häufig gestellte Frage «Wie viele Fotos sind 128 GB?» lässt sich nicht mit einer einzigen Zahl beantworten. Ein Foto einer modernen Digitalkamera kann beispielsweise 10 MB, aber auch 60 MB oder mehr Speicherplatz beanspruchen.

Ein JPEG-Foto benötigt aufgrund der Komprimierung wesentlich weniger Speicherplatz als eine RAW-Datei. Auch innerhalb desselben Dateiformats schwankt die Dateigrösse je nach Kamera, Auflösung, Motiv und gewählter Qualität.

Bei einer durchschnittlichen Dateigrösse von 20 MB passen beispielsweise ungefähr 6’400 Fotos auf 128 GB. Benötigt eine RAW-Datei durchschnittlich 40 MB, sind es ungefähr 3’200 RAW-Fotos.

Die folgenden Werte dienen als Richtwerte.

Wie viele Bilder passen auf 32, 64, 128 oder 256 GB?

Speicherplatz 10 MB pro Foto 20 MB pro Foto 40 MB pro Foto 60 MB pro Foto
32 GB ca. 3’200 ca. 1’600 ca. 800 ca. 530
64 GB ca. 6’400 ca. 3’200 ca. 1’600 ca. 1’060
128 GB ca. 12’800 ca. 6’400 ca. 3’200 ca. 2’130
256 GB ca. 25’600 ca. 12’800 ca. 6’400 ca. 4’260
512 GB ca. 51’200 ca. 25’600 ca. 12’800 ca. 8’530

Die Tabelle rechnet zur besseren Verständlichkeit mit 1 GB = 1’000 MB. Die tatsächlich nutzbare Kapazität einer formatierten Speicherkarte kann davon abweichen.

Wie viele Fotos passen je nach Megapixel auf 128 GB?

Auch die Auflösung des Kamerasensors beeinflusst den Speicherbedarf. Eine Kamera mit 60 Megapixel erzeugt grössere Dateien als eine Kamera mit 24 Megapixel.

Eine exakte Umrechnung von Megapixel in Megabyte ist allerdings nicht möglich. Die Dateigrösse hängt zusätzlich vom Motiv, vom Dateiformat, von der JPEG-Qualität sowie von der RAW-Komprimierung der Kamera ab.

Die folgende Tabelle zeigt deshalb praxisnahe Richtwerte:

Sensorauflösung JPEG pro Foto Fotos auf 128 GB RAW pro Foto RAW-Fotos auf 128 GB
24 MP ca. 10–15 MB ca. 8’500–12’800 ca. 25–35 MB ca. 3’650–5’100
33 MP ca. 15–20 MB ca. 6’400–8’500 ca. 35–45 MB ca. 2’850–3’650
45 MP ca. 20–30 MB ca. 4’250–6’400 ca. 45–60 MB ca. 2’100–2’850
60 MP ca. 25–40 MB ca. 3’200–5’100 ca. 60–90 MB ca. 1’400–2’100

Wichtig: Die Werte sind keine festen Grössen. Besonders RAW-Dateien können je nach Kameramodell und gewählter Kompression deutlich kleiner oder grösser ausfallen.

Eine moderne Kamera kann zudem mehrere RAW-Varianten anbieten. Bei komprimierten oder verlustfrei komprimierten RAW-Dateien passen entsprechend mehr Bilder auf die Speicherkarte als bei unkomprimierten RAW-Dateien.

Beispiel: 128 GB bei einer 24-Megapixel-Kamera

Bei einer Kamera mit etwa 24 Megapixel können Sie grob mit 8’500 bis 12’800 JPEG-Fotos auf einer 128-GB-Speicherkarte rechnen.

Fotografieren Sie im RAW-Format und sind die Dateien beispielsweise 25 bis 35 MB gross, finden ungefähr 3’650 bis 5’100 RAW-Fotos Platz.

Beispiel: 128 GB bei einer 45-Megapixel-Kamera

Bei 45 Megapixel steigt der Speicherbedarf deutlich. Sind die JPEG-Dateien zwischen 20 und 30 MB gross, passen ungefähr 4’250 bis 6’400 JPEG-Fotos auf 128 GB.

Bei RAW-Dateien von 45 bis 60 MB reduziert sich die Zahl auf ungefähr 2’100 bis 2’850 RAW-Aufnahmen.

Beispiel: 128 GB bei einer 60-Megapixel-Kamera

Hochauflösende Kameras mit rund 60 Megapixel erzeugen besonders grosse Bilddateien. Bei JPEG-Dateien von 25 bis 40 MB können Sie auf 128 GB ungefähr 3’200 bis 5’100 Fotos speichern.

Sind die RAW-Dateien zwischen 60 und 90 MB gross, reicht die gleiche Speicherkarte für ungefähr 1’400 bis 2’100 RAW-Fotos.

Die tatsächlichen Werte Ihrer Kamera können davon deutlich abweichen. Am zuverlässigsten ist deshalb die Anzeige der verbleibenden Aufnahmen in der Kamera selbst.

Wie viele Fotos passen auf 64 GB?

Bei einer durchschnittlichen JPEG-Dateigrösse von 10 MB finden auf einer 64-GB-Speicherkarte ungefähr 6’400 Bilder Platz. Sind die JPEG-Dateien etwa 20 MB gross, reduziert sich die Anzahl auf ungefähr 3’200 Fotos.

Bei RAW-Dateien mit durchschnittlich 40 MB können Sie mit ungefähr 1’600 Bildern rechnen.

Für viele Hobbyfotografinnen und Hobbyfotografen sind 64 GB deshalb bereits eine komfortable Grösse.

Wie viele Fotos passen auf 32 GB?

Eine Speicherkarte mit 32 GB bietet bei JPEG-Dateien von durchschnittlich 10 MB Platz für ungefähr 3’200 Fotos. Bei 20 MB grossen Dateien sind es rund 1’600 Bilder.

Fotografieren Sie ausschliesslich im RAW-Format und benötigt eine Datei beispielsweise 40 MB, finden ungefähr 800 RAW-Fotos Platz.

32-GB-Karten können deshalb weiterhin interessant sein, wenn Sie lieber mehrere kleinere Speicherkarten verwenden.

JPEG oder RAW: grosser Unterschied beim Speicherbedarf

Wie viele Bilder auf Ihre Speicherkarte passen, hängt wesentlich vom verwendeten Dateiformat ab.

Beim JPEG-Format verarbeitet die Kamera die Bilddaten bereits und komprimiert sie. Dadurch sind die Dateien vergleichsweise klein.

Beim RAW-Format werden wesentlich mehr der vom Sensor erfassten Bildinformationen gespeichert. Das bietet Ihnen bei der späteren Bildbearbeitung deutlich mehr Möglichkeiten, benötigt aber auch wesentlich mehr Speicherplatz.

Die Grösse einer RAW-Datei entspricht übrigens nicht einfach der Megapixelzahl der Kamera. Je nach Hersteller, Farbtiefe und verwendeter RAW-Komprimierung können die Dateien unterschiedlich gross sein.

Am zuverlässigsten lässt sich die mögliche Bilderzahl deshalb mit der durchschnittlichen Dateigrösse Ihrer eigenen Kamera abschätzen.

Wie berechne ich selbst, wie viele Fotos auf eine Speicherkarte passen?

Die Berechnung ist einfach:

Speicherkapazität in MB ÷ durchschnittliche Dateigrösse = Anzahl Fotos

Beispiel für 128 GB und 25 MB grosse Bilder:

128’000 MB ÷ 25 MB = ungefähr 5’120 Fotos

Wenn Sie bereits einige Fotos mit Ihrer Kamera aufgenommen haben, können Sie deren durchschnittliche Dateigrösse am Computer kontrollieren und damit eine recht realistische Schätzung vornehmen.

Ihre Kamera zeigt bei einer frisch formatierten Speicherkarte zudem normalerweise an, wie viele Bilder mit den aktuellen Einstellungen ungefähr noch gespeichert werden können.

Welche Speicherkarte passt zu meiner Kamera?

Bevor Sie sich Gedanken über 64, 128 oder 256 GB machen, sollten Sie zuerst überprüfen, welchen Kartentyp Ihre Kamera unterstützt.

Entscheidend ist die Bedienungsanleitung Ihrer Kamera. Dort finden Sie auch Angaben zur maximal unterstützten Kapazität und zu den empfohlenen Geschwindigkeitsklassen.

Zu den wichtigsten aktuellen Speicherkarten für Kameras gehören:

  • SDHC und SDXC
  • SD-Karten mit UHS-I oder UHS-II
  • CFexpress Type A
  • CFexpress Type B

Eine besonders schnelle Speicherkarte bringt Ihnen wenig, wenn Ihre Kamera die entsprechende Schnittstelle nicht unterstützt.

SDHC, SDXC und SDUC – was ist der Unterschied?

Die Bezeichnungen SDHC, SDXC und SDUC beschreiben in erster Linie unterschiedliche Kapazitätsbereiche des SD-Standards.

Standard Speicherkapazität
SD bis 2 GB
SDHC über 4 GB bis 32 GB
SDXC über 32 GB bis 2 TB
SDUC über 2 TB bis 128 TB

Eine heute übliche 128-GB-SD-Karte ist somit eine SDXC-Karte.

Für die Fotografie sind derzeit vor allem SDXC-Karten interessant.

Lese- und Schreibgeschwindigkeit einer Speicherkarte

Auf Speicherkarten finden Sie häufig Angaben wie 100 MB/s, 200 MB/s oder 300 MB/s. Dabei müssen Sie zwischen Lesegeschwindigkeit und Schreibgeschwindigkeit unterscheiden.

Die Schreibgeschwindigkeit bestimmt, wie schnell Ihre Kamera die aufgenommenen Bilder auf die Speicherkarte schreiben kann.

Das ist besonders wichtig bei:

  • schnellen Serienaufnahmen
  • grossen RAW-Dateien
  • Kameras mit hoher Auflösung
  • hochauflösenden Videos

Ist die Speicherkarte zu langsam, füllt sich bei Serienaufnahmen zunächst der interne Pufferspeicher der Kamera. Ist dieser voll, wird die Bildserie langsamer oder unterbrochen, bis wieder genügend Daten auf die Speicherkarte geschrieben wurden.

Die Lesegeschwindigkeit spielt dagegen vor allem beim Übertragen der Bilder auf den Computer eine Rolle.

Eine hohe Zahl auf der Verpackung bedeutet deshalb nicht automatisch, dass die Karte Ihre Kamera entsprechend schneller macht.

UHS-I oder UHS-II?

Bei modernen SD-Karten begegnen Ihnen häufig die Bezeichnungen UHS-I und UHS-II. UHS steht für «Ultra High Speed» und bezeichnet die Schnittstelle zwischen Speicherkarte und Gerät.

UHS-I ermöglicht eine theoretische Busgeschwindigkeit von bis zu 104 MB/s.

UHS-II besitzt eine zusätzliche Reihe von Kontakten und erreicht theoretisch bis zu 312 MB/s.

Ob Sie davon profitieren, hängt aber von Ihrer Kamera ab. Unterstützt diese nur UHS-I, kann eine schnelle UHS-II-Karte ihre höhere Schnittstellengeschwindigkeit nicht ausspielen.

Für schnelle RAW-Serien und leistungsfähige Kameras kann UHS-II einen deutlichen Vorteil bieten.

Was bedeuten V30, V60 und V90?

Bei Speicherkarten finden Sie zudem Bezeichnungen wie V30, V60 oder V90. Sie gehören zur sogenannten Video Speed Class.

Sie geben eine garantierte minimale kontinuierliche Schreibgeschwindigkeit an:

Bezeichnung Garantierte Schreibgeschwindigkeit
V10 mindestens 10 MB/s
V30 mindestens 30 MB/s
V60 mindestens 60 MB/s
V90 mindestens 90 MB/s

Die Angaben sind vor allem für Videoaufnahmen wichtig, können aber auch bei hohen kontinuierlichen Datenmengen eine nützliche Orientierung sein.

Für reine Fotografie müssen Sie deshalb nicht automatisch eine V90-Karte kaufen. Welche Geschwindigkeit sinnvoll ist, hängt von Ihrer Kamera und davon ab, ob Sie beispielsweise häufig lange RAW-Serien fotografieren.

Was ist SD Express?

SD Express ist eine Weiterentwicklung des SD-Standards und verwendet PCI Express und NVMe zur Datenübertragung. Damit sind wesentlich höhere Geschwindigkeiten möglich als mit UHS-I oder UHS-II.

Je nach SD-Express-Version sind theoretische Busgeschwindigkeiten von bis zu mehreren Gigabyte pro Sekunde möglich.

Entscheidend bleibt aber auch hier die Kompatibilität: Kamera und Speicherkarte müssen die entsprechende Technik unterstützen. Die maximale Geschwindigkeit der Schnittstelle darf zudem nicht mit der tatsächlichen Schreibgeschwindigkeit einer Speicherkarte verwechselt werden.

CFexpress Type A und Type B

Leistungsfähige Systemkameras verwenden teilweise CFexpress-Karten anstelle oder zusätzlich zu SD-Karten.

CFexpress basiert auf PCI Express und NVMe. Für Digitalkameras sind vor allem zwei Bauformen interessant.

CFexpress Type A ist kompakter und verwendet eine PCIe-Datenleitung.

CFexpress Type B ist grösser und verwendet zwei PCIe-Datenleitungen. Dadurch sind höhere maximale Übertragungsraten möglich.

Type A und Type B sind unterschiedliche Bauformen und nicht beliebig austauschbar. Welche Karte Sie benötigen, wird von Ihrer Kamera vorgegeben.

CFexpress ist vor allem interessant, wenn sehr grosse Datenmengen schnell geschrieben werden müssen – beispielsweise bei hochauflösenden Serienaufnahmen oder anspruchsvollen Videoformaten.

Welche Speicherkarte soll ich für meine Kamera kaufen?

Orientieren Sie sich beim Kauf in dieser Reihenfolge:

  1. Kartentyp: Welchen Typ unterstützt die Kamera?
  2. Kapazität: Wie viele Fotos möchten Sie ohne Kartenwechsel speichern?
  3. Schreibgeschwindigkeit: Fotografieren Sie schnelle Serien oder grosse RAW-Dateien?
  4. Video: Welche Mindestgeschwindigkeit verlangt die Kamera für die gewünschte Videoauflösung?
  5. Lesegeschwindigkeit: Wie schnell möchten Sie grosse Bildmengen auf den Computer übertragen?

Für normale Fotografie ist die schnellste und teuerste Speicherkarte nicht automatisch die beste Wahl.

Eine langsamere Karte kann völlig ausreichen, wenn Sie hauptsächlich Einzelbilder aufnehmen. Bei Sport-, Tier- oder Actionfotografie mit langen RAW-Serien lohnt sich dagegen eine hohe Schreibgeschwindigkeit.

Zwei Speicherkarten sind oft besser als eine sehr grosse

Es kann sinnvoll sein, die Bilder auf mehrere Speicherkarten zu verteilen. Statt beispielsweise die gesamten Ferienfotos auf einer einzigen sehr grossen Karte zu speichern, können Sie mehrere Karten verwenden.

Fällt eine Karte aus oder geht sie verloren, sind nicht sämtliche Aufnahmen betroffen.

Besitzt Ihre Kamera zwei Kartensteckplätze, stehen je nach Kameramodell verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Die zweite Karte kann beispielsweise als Reserve verwendet werden, wenn die erste voll ist. Manche Kameras erlauben auch das gleichzeitige Speichern auf beiden Karten oder eine Trennung von JPEG- und RAW-Dateien.

Aus meiner Erfahrung: Bei wichtigen Anlässen sind Kameras mit zwei Kartenslots besonders vorteilhaft. Ich speichere die Aufnahmen gleichzeitig auf beiden Speicherkarten und habe damit sofort eine Sicherungskopie. Mir ist tatsächlich schon einmal während des Fotografierens eine Speicherkarte ausgefallen. Zum Glück waren sämtliche Fotos gleichzeitig auf der zweiten Karte gespeichert – und damit gerettet.

Mehrere Speicherkarten für Digitalkameras

Speicherkarte richtig formatieren

Wenn Sie eine Speicherkarte vollständig leeren möchten, formatieren Sie diese am besten in der Kamera, in der Sie die Karte verwenden. Die Kamera legt dabei das passende Dateisystem und die benötigte Ordnerstruktur neu an. Ein regelmässiges Formatieren als Wartungsmassnahme ist bei SD-Speicherkarten nicht notwendig.

Vor dem Formatieren müssen Sie natürlich sicherstellen, dass sämtliche wichtigen Fotos auf dem Computer oder einem anderen Datenträger gesichert sind. Beim Formatieren werden die auf der Karte gespeicherten Daten gelöscht. Haben Sie versehentlich Bilder oder andere Dateien gelöscht, speichern Sie keine neuen Daten auf der Speicherkarte. Verwenden Sie stattdessen möglichst sofort ein Wiederherstellungsprogramm wie EaseUS Data Recovery Wizard, um die gelöschten Dateien wiederherzustellen.

Speicherkarten richtig behandeln

Speicherkarten sind robust, aber nicht unverwüstlich.

Beachten Sie einige einfache Regeln:

  • Entfernen Sie die Speicherkarte nicht, solange die Kamera noch Daten darauf schreibt.
  • Schalten Sie die Kamera möglichst aus, bevor Sie die Karte herausnehmen.
  • Schützen Sie Speicherkarten vor Feuchtigkeit, Schmutz und extremen Temperaturen.
  • Bewahren Sie Ersatzkarten in einer geeigneten Schutzhülle auf.
  • Formatieren Sie eine Karte vorzugsweise in der Kamera, in der Sie diese verwenden.
  • Sichern Sie wichtige Fotos möglichst bald auf einem zweiten Datenträger.

Eine Speicherkarte sollte nicht als dauerhaftes Fotoarchiv dienen.

Häufige Fragen zu Speicherkarten

Wie viele Fotos sind 128 GB?

Auf 128 GB passen ungefähr 1’400 bis über 12’000 Fotos. Bei JPEG-Dateien von 10 MB sind es theoretisch etwa 12’800 Bilder, bei RAW-Dateien von 40 MB ungefähr 3’200 Bilder. Die tatsächliche Anzahl hängt von Kamera, Auflösung, Dateiformat und Komprimierung ab.

Wie viele Bilder passen auf eine 64-GB-Speicherkarte?

Bei 10 MB grossen JPEG-Dateien passen ungefähr 6’400 Bilder auf 64 GB. Bei 40 MB grossen RAW-Dateien sind es ungefähr 1’600 Fotos.

Reichen 128 GB für eine Kamera?

Für die meisten fotografischen Anwendungen bieten 128 GB sehr viel Speicherplatz. Fotografieren Sie jedoch hochauflösende RAW-Serien oder nehmen Sie viele Videos auf, kann eine grössere Karte sinnvoll sein.

Sind 128 GB für RAW-Fotos ausreichend?

Ja. Bei einer durchschnittlichen RAW-Dateigrösse von 40 MB können Sie auf 128 GB ungefähr 3’200 Bilder speichern. Bei 60 MB pro RAW-Datei sind es immer noch etwa 2’130 Aufnahmen.

Was ist wichtiger: Lese- oder Schreibgeschwindigkeit?

Für die Kamera ist vor allem die Schreibgeschwindigkeit wichtig. Sie bestimmt, wie schnell Fotos aus dem Pufferspeicher auf die Karte geschrieben werden. Die Lesegeschwindigkeit ist vor allem für das Übertragen der Bilder auf den Computer relevant.

Was ist besser: UHS-I oder UHS-II?

UHS-II ermöglicht eine wesentlich höhere Datenübertragung als UHS-I. Davon profitieren Sie aber nur, wenn Ihre Kamera UHS-II unterstützt. Für schnelle RAW-Serien kann UHS-II besonders interessant sein.

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