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Blende - Objektivblende

Die Blende ist eine aus Lamellen bestehende mechanische Vorrichtung, welche die einfallende Lichtmenge reguliert.

Der Wert der Blende wird mit dem Buchstaben "f" bezeichnet: Zum Beispiel f 16.

Ein grosser Blendenwert (zum Beispiel f 32) entspricht einer kleinen Blendenöffnung und lässt sehr wenig Licht auf den Bildsensor oder das Negativ. Er wird vor allem bei sehr hellen Lichtverhältnissen (Winter, Sommer) verwendet oder bei Bildern, die eine grosse Schärfentiefe aufweisen müssen.

Ein kleiner Blendenwert (zum Beispiel f 1.4) entspricht einer grossen Blendenöffnung. Der tiefste Blendenwert an einem Objektiv gibt an, welcher Wert bei vollständig geöffneter Blende erreicht werden kann. Zoomobjektive liegen meist im Bereich von f 3.5 bis 5.6 (lange Bauweise, viel Licht wird geschluckt), qualitativ hochstehende Festbrennweiten haben Traumwerte bis f 1.4 oder sogar f 1.2.

Kleine Blendenwerte bedeuten, dass man bei deutlich schlechteren Lichtverhältnissen noch fotografieren kann. Der Schärfentiefenbereich ist bei kleinen Werten tiefer und wird zum Isolieren von Motiven verwendet.

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