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Bildstabilisatoren

Bei schlechten Lichtverhältnissen oder allgemein längeren Verschlusszeiten können Bilder, welche aus der "Hand" geknipst werden, verwackeln. Die Zitterbewegung der Arme und Hände führen bei längeren Verschlusszeiten zu einem unscharfen Bild.

Mit technischen Verfahren ist es heute möglich, in einem gewissen Masse diese Verwacklungsgefahr zu minimieren. Dies erfolgt mit einem optischen Bildstabilisator.

Die Zitterbewegung wird dabei durch einen Mechanismus im Objektiv oder im Kameragehäuse korrigiert. Die heute üblichen Bildstabilisatoren können die Verwacklungsgefahr so herauszögern, dass Sie bis zu vier Blendenstufen dazugewinnen können.

Statt mit einer Verschlusszeit von 1/60 s und einer Blende von f 4 könnten Sie also bei optimalen Bedingungen mit 1/8 s und Blende f 16 fotografieren.

Bildstabilisator und Stativ

Wenn Sie die Kamera auf eine feste Unterlage oder ein Stativ stellen, sollten Sie den optischen Bildstabilisator ausschalten, da er ohne vorhandene Zitterbewegung eine Korrektur auslösen könnte, welche genau das Gegenteil bewirken würde.