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Farbtemperatur (Teil 1)

Unsere Augen und die damit verbundenen Organe sorgen dafür, dass wir das Umgebungslicht immer in ähnlicher Weise wahrnehmen. Deshalb sind Anfänger manchmal überrascht, wenn das Bild, welches sie geschossen haben, eine ganz andere Farbstimmung wiedergibt. Hier einen Gegenstand, welcher unter verschiedenen Lichttemperaturen mit der gleichen Kamera aufgenommen wurde.

  • Farbtemperatur der Fotoaufnahme: Tageslicht-Farbtemperatur
  • Farbtemperatur der Fotoaufnahme: Kunstlicht-Farbtemperatur

Das Licht weist je nach Quelle oder Tageszeit eine unterschiedliche Farbtemperatur auf. Bei Sonnenaufgang herrscht eine andere Farbtemperatur, wie bei Sonnenhöchststand oder bei bewölktem Himmel. Licht in einem Raum wirkt anders, wenn es aus Neonröhren kommt oder aus herkömmlichen Glühbirnen.

Der automatische Weissabgleich der Kamera versucht, die Farbtemperatur zu analysieren und sie möglichst so natürlich wieder zu geben, wie es unsere Auge sieht.

Kelvin - Masseinheit der Farbtemperatur

Die Farbtemperatur des Lichtes wird in Grad Kelvin (k) gemessen. Das Licht einer hoch stehenden Sonne ist "kühl" und beträgt etwa um die 5500 bis 6000k. Kerzenlicht oder eine herkömmliche Glühbirne geben eher "wärmere" Farben zwischen 1500 und 2500k ab. Das Licht der Blitzgeräte erreicht meist etwa eine Farbtemperatur von 5500k. Deshalb ist es auch verständlich, dass die Stimmung in einem Zirkuszelt (wärmere Farben) mit dem hellen, kühlen Blitzlicht zerstört wird.

» Farbtemperatur - Teil 2


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