Blende / Blendenöffnung
Mit Blende bezeichnet man die Öffnung im Objektiv, welche das Licht auf den Bildsensor durchlässt.
Die Grösse der Blendenöffnung wird mit einem Zahlenwert (zum Beispiel: f12) angegeben. Mit dem Einstellen der Blendenöffnung (meist automatisch durch die Blendenautomatik S) wird die Menge des Lichtes, welche auf den Bildsensor oder den Film trifft, gesteuert.
Je grösser die Blendenöffnung ist, desto kleiner wird der Wert und desto mehr Licht fällt ein. Eine Vergrösserung um einen Wert lässt halb so viel Licht auf den Bildsensor oder Film fallen.
Werte sind zu Beispiel: f1.4, f2.0, f2.8, f4, f5.6, f8, f11, f16, f22 etc.
Bei Ihrem Auge übernimmt die Pupillenöffnung die Funktion der Blende. Wenn wenig Licht vorhanden ist, haben Sie eine weit geöffnete Pupille. Leuchten Sie mit einer Lampe auf Ihr Auge, zieht sich die Pupille zusammen und lässt weniger Licht auf die Netzhaut.
Manuelle Korrekturen
Die meisten neueren Digitalkameras erlauben eine manuelle Blendenkorrektur mit der so genannten Korrekturtaste +/-.
Stellt man dort den Wert auf +1, so lässt die Blende doppelt so viel Licht auf den Sensor fallen.
Hier am Beispiel zwei Korrekturen und die von der Kamera berechnete Belichtung:

- Korrektur -1, weniger Licht

- automatisch, genau richtig

- Korrektur +1, mehr Licht
Da Sie bei der digitalen Fotografie das Ergebnis gleich am kleinen Kamera-Bildschirm betrachten können, ermöglicht Ihnen die Korrekturtaste ein aktives Eingreifen in falsch berechnete Belichtungen.
Weitere Tipps zum Thema:
- Schärfentiefe: Wie gross ist der Bildbereich, der scharf abgebildet ist?
- Verschlusszeit: Ist der abhängige Partner der Blende.
- Belichtung: Die Empfindlichkeit des Bildträgers bestimmt die Qualität.
- Richtige Beleuchtung: Verschiedene Lichtverhältnisse ergeben verschiedene Stimmungen.



