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Mit Wellen Bilder gestalten - Teil 3

Mit einer weiteren Kette wiederholte ich das Experiment. Ich reduzierte den Bildausschnitt deutlich auf einen länglichen Stein, über den eine rostige Kette führte.

Die nötige Verschlusszeit ermittelte ich mit ein paar Versuchen. Ich achtete darauf, dass die Welle eine „Zeichnung“ erhielt, das Hauptmotiv aber korrekt scharf abgebildet wurde.

Welle schwappt über den Stein - Motiv nicht mehr sichtbar
Die Welle schwappte gerade über den ganzen Stein. Kette und Stein unsichtbar.
Keine Welle vorhanden - Motiv zu unruhig
Das Wasser läuft noch ab, die Welle ist vorbei. Das Motiv wirkt mit dem „Hintergrund“ unruhig.

Nach dem Fotografieren das Ordnen und Aussortieren

Von diesem Motiv knipste ich innerhalb von fünf Minuten um die 200 Bilder. Die Auswahl der Fotos, die ich jeweils behalte, nehme ich immer am Computerbildschirm vor. Es macht ja keinen Sinn, alle 200 Bilder aufzubewahren und sichern zu müssen. Zuerst überprüfte ich die Aufnahmen anhand des „Wellen-Effektes“. Wenn dieser für mich stimmte, überprüfte ich noch, ob die bildwichtigen Teile auch scharf abgebildet waren.

Da ich kein Stativ dabei hatte, führten schon kleine Körperbewegungen dazu, dass die Kettenglieder nicht alle scharf abgelichtet waren. So blieben von den 200 Bildern zwölf im „Finale“, wovon fünf für mich sehr gut gelungene Aufnahmen das Bleiberecht auf der Festplatte erhielten. Diese werden mit dem kostenlosen Bilderalbum PICASA katalogisiert und archiviert.

Motiv am Seeufer mit Wischbewegung der Welle
Nikon D7000, 105 mm (157 mm KB), 1/100 s, f 11, ISO 100
Luftblasen malen ein interessantes Bild
Nikon D7000, 105 mm (157 mm KB), 1/80 s, f 11, ISO 100