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Alte Fotos richtig scannen (Teil 2)

Die optimale Auflösung

Bevor Sie nun Ihr Lieblingsfoto einscannen, müssen Sie die optimale Auflösung für den Scanning-Vorgang einstellen. Die Auflösung wird mit ppi (Pixel pro Zoll, rsp. pro 2.54cm) oder dpi (Druckpunkt pro Zoll) angegeben. Je grösser die ppi-Zahl, desto detailreicher wird das eingescannte Bild und desto grösser wird auch die digitale Bilddatei.

Wenn Sie ein kleines Foto haben und dies etwas vergrössern wollen, wählen Sie eine höhere Auflösung. Für ein Foto der Grösse 9 x 13 cm, von welchem Sie noch einen Ausschnitt festlegen wollen, wählen Sie 600 ppi.

Eingescanntes Foto mit 150dpi - Detailansicht
Eingescannt mit 150dpi und vergrössert.
Eingescanntes Foto mit 600dpi - Detailansicht
Eingescannt mit 600dpi und vergrössert.

Nun können Sie den Scanvorgang auslösen. Achten Sie darauf, dass der Deckel perfekt geschlossen ist und kein Streulicht einfallen kann.

Eingescanntes Bild - Gesamtansicht

Nach dem Scannen öffnet sich das Bildbearbeitungsprogramm, bzw. Sie haben schon aus diesem heraus Ihr Bild geholt (Beispiel GIMP). Speichern Sie Ihr Bild ab. Dazu eignen sich die speziellen Speicherformate Ihres Bildbearbeitungsprogrammes (GIMP .xcf, PaintProShop: .psp). Solche Formate haben den Vorteil, dass Ebenen und Filter mitgespeichert werden. Wenn Sie das Bild nur noch leicht verändern wollen, speichern Sie es im JPEG-Format ab.

Brauchen Sie Ihr Bild für's Web, eignet sich das PNG- oder JPEG-Format gut. Im Web brauchen Sie keine grosse Auflösung mehr. Sie können diese auf 96 ppi einstellen.


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